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Liebe.

Wie oft habe ich mir selbst gesagt, es sei Unsinn sich zu verlieben. Wie oft habe ich mich schon während ich diese Worte gedacht habe ertappt, wie ich mich suchend umgesehen habe, immer auf der Suche nach jemandem der es wert sein könnte...Wie oft habe ich schon Enttäuschungen erlebt, wie oft war ich diejenige die enttäuschen musste. Und jedes Mal wieder,sagte ich mir: Schluss mit der Liebe. Doch es will mir nicht gelingen. Ich bin wohl zu schwach mich zu wehren...Stärke gehört nicht zu den charakterzügen die ich vorweisen kann, ich sollte wohl daran arbeiten...

2.8.09 02:33


Ich renne. Die Bäumen und Büsche fliegen an mir vorbei. Vor meinen Augen verschwimmt alles zu einem grau-grünen Farbschleier. Tränen füllen meine Augen,sosehr ich sie auch versuche zu unterdrücken. Ich renne und renne, versuche all den Alltagsmüll hinter mir zu lassen. Will meinen Seelenmüll illegal im Wald abladen. Doch es gelingt mir nicht stehen zu bleiben. Mein Atem geht schwer, mein Herz schlägt immer schneller gegen meine Brust,scheint versagen zu wollen. Doch meine Beine wollen nicht stehenbleiben. Ich kann sie nicht mehr kontrollieren,sie scheinen sich selbstständig gemacht zu haben. Sie sind längst kein Teil mehr von mir. Ich habe Angst. Angst, nachzudenken. Ich will nicht an all das denken was mich Tag für Tag, Minute um Minute beschäftigt. Ich will es hinter mir lassen. Ein für alle Mal. Will mich nicht umdrehen, nicht zurückblicken,vergessen. Alles. Augen zu, ich laufe weiter. Mein Kopf dröhnt. Alles dreht sich. Ich stolpere, taumele, reiße meine Augen auf, sehe den Boden näher kommen. Vor meinem inneren Auge laufen Szenen ab. Erfolgreich verdrängte Szenen kommen wieder hoch. Ich schlage hart auf den Boden auf. Ein stechender Schmerz duchzuckt mich. Ich liege am Boden, möchte nie wieder aufstehen, da reicht mir jemand seine Hand. Ich sehe nur eine schemenhafte Gestalt durch den Tränenschleier. Ich greife zu, die Hand ist stark,sie zieht mich hoch, wischt mir die Tränen aus den Augen und zwingt mich dadurch mein Umfeld wieder war zu nehmen. Der dunkle Wald ist verschwunden, wir stehen auf einer Lichtung, die Sonne scheint und ich höre die klebrig süßen Stimmen der Vögel. Ich schaue meinen Helfer an, sehe ihm ins Gesicht, jedoch kann ich nicht erkennen wer es ist. Er spricht zu mir, sagt das alles gut werden würde, er würde mir helfen. Ich zwinge mir ein Lächeln auf die Lippen, nehme erneut seine Hand und lasse mich von ihm ins Licht führen. Alles wird gut werden, das verspricht er mir auf neue.
11.7.09 02:02


Menschen

Es gibt wirklich noch Menschen die mich immer wieder aufs positivste überraschen und mir ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Menschen die die Welt für einen kurzen Moment schön erscheinen lassen und all die alltäglichen Probleme in den Schatten stellen. Danke, du weißt ich meine dich!
8.7.09 01:06


Manchmal

Manchmal wünsche ich mir wieder das glückliche, unbeschwerte und unbelastet jeglicher Gedanken und Probleme, fröhliche Kind zu sein das ich mal war. Zeiten in denen ich gelebt habe ohne mich umzusehen, ohne auf andere Menschen zu achten, ohne die Masse zu sehen. Vielleicht wird diese Zeit wiederkommen, vielleicht....
7.7.09 01:22


Lüge

Es scheint normal zu sein zu lügen. Jeder tut es, manche öfter, manche weniger oft. Manche plagt nach der kleinsten Notlüge ein schlechtes Gewissen, andere erfinden Geschichte um Geschichte ohne rot zu werden. Auch ich ertappe mich desöfteren dabei zu lügen. Auch ich werde danach tagelang von meinem Gewissen verfolgt, auch ich leide hinterher darunter. Doch: Gibt es einen Menschen der noch nie gelogen hat? Ich kann mir dies sehr schlecht vorstellen. Heutzutage ist das Leben der meisten Menschen doch nur noch eine einzige Lüge. Durch Kunstpelz wird Wohlstand vorgetäuscht, Haarteile sollen die spärliche Haarpracht verdecken, Anti- Aging die sich anhäufenden Falten. Selbst wenn diese Menschen noch nie eine Lüge ausgesprochen haben, sind sie dennoch Lügner. Meist sind sie sich dieser Lügen nicht einmal bewusst. Ich frage mich, wieso sich niemand mehr so nehmen kann wie er ist. Ich finde es erschreckend, von 12 jährigen Mädchen zu hören das sie ungeschminkt nicht das Haus verlassen. Jedoch merke auch ich, dass ich ich eine Lügnerin bin, in vieler Hinsicht. Es steht mir nicht zu, über die Menschen herzuziehen, wo selbst ich wahrscheinlich eine der größten Lügner bin. Es ist eine Lüge, wenn ich sage ich fühle mich wohl in meiner Haut, ich bin selbstbewusst, wo ich doch zuhause vorm Spiegel stehe und mir wünsche dünner und schöner zu sein. Größere Augen, längere Wimpern, flacherer Bauch, längere Haare. Das alles sind unausgesprochene Wünsche in mir, und so sehr ich auch versuche mit mir rundum zufrieden zu sein, es gelingt mir zu selten. Es ist eine Lüge von mir zu sagen ich sei glücklich, wo ich doch jede Nacht im Bett liege und versuche mir in Gedanken meinen Traumtyp zu basteln, Nacht für Nacht ohne Erfolg. Es ist abartig zu sehen wie falsch manche Menschen sind. Heute habe ich wieder Dinge über einen Menschen gehört, die mir den Magen umgedreht haben. Ein Notlüge hier und da, eine riesige Lügengeschichte dort. Es ist schlimm wie man sich in Menschen täschen kann, bzw. täuschen lassen kann.

7.7.09 00:12


Schau dich um

Bei genauerer Betrachtung meiner Mitmenschen, möchte ich mich immer mehr abschotten.Die geballte Ladung Arroganz verschlägt mir den Atem.Sie kondensiert an den Wänden,tropft auf mich herunter,durchnässt mich bis auf die Haut. Die eisige Stimmung bringt mich zum frieren,ich zittere. Um mich herum, viele Menschen, zusammen sitzend in Gruppen,jedoch jeder für sich allein. Sie reden wild durcheinander, doch im Grunde erzählt sich jeder selbst seine Geschichte. Geschichten, die jeder kennt,jedoch niemanden interessieren.

27.6.09 17:48


Freiheit

Freiheit heißt,seinen Gedanken freien Lauf zu lassen. DOch wann erlaubt unsere Welt es uns noch zu träumen? Luftschlösser zerplatzen an den Scharfen Kanten der Realität. Unsere Träume bleiben am dreckigen Asphalt, zwischen Plattenbausiedlungen und Nobelvillen kleben.Durch das ständig neu auferlegte, billige Parfum unserer Nation kommt immer öfter der Gestank unseres dreckigen,falschen Daseins hindurch. Menschen verraten sich selbst, das habe ich in letzter Zeit immer häufiger zu spüren bekommen. Ich merke immer öfter wie ich mich selbst verrate, indem ich mich der Masse hingebe. Generell ist es heute, mitten im 21. Jahrhundert schwer geworden sich selbst treu zu bleiben. Individualität ist zu einem gefährlichen Trend mutiert der mir Angst bereitet. Bin ich mainstream wenn ich ich selbst bleibe oder muss ich mich der Masse fügen um jemand Besonderes zu sein?

Immer öfter ertappe ich mich dabei, meine kindlichen Träume aufzugeben und in das raue Leben einzutauchen. Niemand sollte je die Visionen vergessen, die einst seine Kindheit zu etwas Besonderem,etwas Spannendem gemacht haben. Die ersten Zukunftspläne, die ersten Vorstellungen der Liebe. All dies sollte nie in Vergessenheit geraten. Wenn wir aufhören zu träumen, ist unser Leben nichts mehr wert. Was wäre ein Leben ohne die kleinen Zufluchtsorte in unserem Kopf? Ich vermag mir nicht vorstellen wie mein Leben ohne meinen ständigen Tagträumereien aussehen möge. Zu oft steigere ich mich in meine kindlichen Vorstellungen des Lebens, die sofort zerplatzen, sobald ich den Fernseher einschalte. Die Wirtschaftskrise und der Stand unserer Generation vermiest mir schon jetzt die Aussicht auf mein späteres Leben.

Das Leben sollte desöfteren sein wie ein Buch. Romeo und Julia. Ich möchte trotz Träumereien nicht zuviel von Leben erwarten,deshalb wähle ich eine Geschichte, die durch einen wunderbare Illusion beginnt ,dann jedoch aufgrund der Realität ein schreckliches Ende nimmt. Meiner Meinung nach ist Shakesspeare einer der wenigen Künstler, der trotz Traumwelten eine reale Darstellung vom Leben in seinen Werken niederschreibt. Das Leben hat nur in den seltensten Fällen ein Happy End. So sehr es sich auch jeder wünschen mag, aber wann läuft schon alles glatt im Leben?

Ich habe einen Menschen kennengelernt, der viele meiner Ansichten teilt und ich bin dankbar für jede Meinung an der er mich teilhaben lässt. Durch ihn habe ich schon nach wenigen Stunden viel gelernt und teilweise ganz neue Ansichten gewonnen.Ich bin fasziniert und erfürchtig zugleich, vor diesen Menschen ,die in dieser Welt nicht den Hang zur realen Sichtweise verlieren.Auch ich werde versuchen meinen Träumen immer Platz zu gewähren, jedoch nicht vor der Realität wegzulaufen.

27.6.09 15:58





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