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Ich renne. Die Bäumen und Büsche fliegen an mir vorbei. Vor meinen Augen verschwimmt alles zu einem grau-grünen Farbschleier. Tränen füllen meine Augen,sosehr ich sie auch versuche zu unterdrücken. Ich renne und renne, versuche all den Alltagsmüll hinter mir zu lassen. Will meinen Seelenmüll illegal im Wald abladen. Doch es gelingt mir nicht stehen zu bleiben. Mein Atem geht schwer, mein Herz schlägt immer schneller gegen meine Brust,scheint versagen zu wollen. Doch meine Beine wollen nicht stehenbleiben. Ich kann sie nicht mehr kontrollieren,sie scheinen sich selbstständig gemacht zu haben. Sie sind längst kein Teil mehr von mir. Ich habe Angst. Angst, nachzudenken. Ich will nicht an all das denken was mich Tag für Tag, Minute um Minute beschäftigt. Ich will es hinter mir lassen. Ein für alle Mal. Will mich nicht umdrehen, nicht zurückblicken,vergessen. Alles. Augen zu, ich laufe weiter. Mein Kopf dröhnt. Alles dreht sich. Ich stolpere, taumele, reiße meine Augen auf, sehe den Boden näher kommen. Vor meinem inneren Auge laufen Szenen ab. Erfolgreich verdrängte Szenen kommen wieder hoch. Ich schlage hart auf den Boden auf. Ein stechender Schmerz duchzuckt mich. Ich liege am Boden, möchte nie wieder aufstehen, da reicht mir jemand seine Hand. Ich sehe nur eine schemenhafte Gestalt durch den Tränenschleier. Ich greife zu, die Hand ist stark,sie zieht mich hoch, wischt mir die Tränen aus den Augen und zwingt mich dadurch mein Umfeld wieder war zu nehmen. Der dunkle Wald ist verschwunden, wir stehen auf einer Lichtung, die Sonne scheint und ich höre die klebrig süßen Stimmen der Vögel. Ich schaue meinen Helfer an, sehe ihm ins Gesicht, jedoch kann ich nicht erkennen wer es ist. Er spricht zu mir, sagt das alles gut werden würde, er würde mir helfen. Ich zwinge mir ein Lächeln auf die Lippen, nehme erneut seine Hand und lasse mich von ihm ins Licht führen. Alles wird gut werden, das verspricht er mir auf neue.
11.7.09 02:02
 


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